Jahreshauptversammlung des Jahres 2013

Eine Tierrettung, die Wohnungsöffnung nach Amtshilfeersuchen, die Beseitigung von Sturmschäden — die Gründe, wegen denen die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Kammerforst alarmiert wurden, waren letztes Jahr vielseitig. Zu hören war davon zur Jahreshauptversammlung, als die Wehr als eine der ersten Feuerwehren des Landkreises 2014 Bilanz zog.
Einen der wohl aufwendigsten Einsätze forderte dabei ein orkanartiger Sturm am 6. August, wie dem Bericht von Ortsbrandmeister Rolf Steinbrecher zu entnehmen war. Neben den Sicherungsmaßnahmen an einem umgestürzten Hochspannungsmast waren die Einsatzkräfte noch an vier weiteren Stellen gefragt, wo unter anderem umgestürzte Bäume ein Eingreifen erforderten.
Präsent war die Feuerwehr aber auch bei vielen Absicherungen von Veranstaltungen, wie der großen Volksmusikparade, wo 29 Einsatzkräfte für den Brandschutz und die Einweisung von Autos und Bussen verantwortlich waren.
Damit Einsätze im Emstfall reibungslos funktionieren, wurden im vergangenen Jahr fast 500 Stunden für Ausbildungen und Schulungen absolviert, oft auch mit anderen Feuerwehren wie der aus Langula.
Da die Leistungsfähigkeit einer Feuerwehr sowohl von einem guten Ausbildungsstand, aber auch genug verfügbaren Einsatzkräften abhängt, wird in Kammerforst sehr großer Wert auf den Feuerwehrnachwuchs gelegt. Und das erfolgreich. Beim Kreisausscheid in Bad Tennstedt belegte die Kammerforster Jugendwehr den ersten Platz, wurde zur Landesmeisterschaft der Nachwuchsfeuerwehrleute Zweiter. Damit man auch weiter erfolgreich mit Erfolge erzielen kann, wurden zur Jahreshauptversammlung erneut sechs Kinder in die Jugendwehr aufgenommen.
Natürlich wurden verdiente Kameraden geehrt, Beförderungen durchgeführt und Gäste wie Kreisbrandinspektor Lutz Rösener würdigten das große Engagement der Kammerforster Wehr. Ausgezeichnet mit den Verdienstmedaillen des Thüringer Innenministeriums für langjährige Arbeit im Brandschutz wurden die Kammerforster Rebekka Mangelsdorf (Bronze), Dirk Sandmann (Silber) und Hans-Dieter Gräfenstein (Gold).
(Tobias Kleinsteuber)

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