Schneller als die Feuerwehr

Mehr als 100 Aktive kamen zum Volkswandertang nach Kammerforst

Genau 111 Freunde der Natur trafen sich zum traditionellen Volkswandertag in Kammerforst. Eingeladen hatte die Ortsgruppe Hainich-Rennstieg des Rennsteigvereins 1896 zusammen mit der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr und dem Sportverein.

Eckpunkte der etwa zehn Kilometer langen Strecke waren der Betteleichenweg und das Reckenbühl. Dort kümmerte sich die Feuerwehr um die Brotzeit. Start und Ziel war der Parkplatz
am Sportplatz. Am Ziel gab es Kaffee und Kuchen.

„Die Sonne strahlte vom blauen Himmel. Aber es war kühl. Deshalb sind Wir schneller gewandert, als gedacht“, schmunzelte Gerd Betzold, der Vorsitzende der Ortsgruppe des Rennsteigvereins. Die Feuerwehr hatte zu tun, rechtzeitig die
Verpflegung bereit zu stellen.

Die Bäume leuchteten um die Wette in allen Grün-, Rot- und
Gelbtönen des goldenen Herbstes. „Ich wollte den schonen
Herbstwald mal wieder bewundern“, sagte die 90-jährige Marianne Leifheit. Sie gehört zu den Mühlhäuser Wanderfalken. Ihr ganzes Leben lang ist sie gewandert. „Man muss trotz des Alters in Bewegung bleiben. Das hat mich erhalten“, sagt die rüstige Dame. Erika Sparbrod vom Kammerforster Verein kümmerte sich gern um die älteren Wanderer.

Die Kammerforster Ortsgruppe des Rennsteigvereins hat 160
Mitglieder. „Davon sind einige über ganz Deutschland verteilt“, erklärt der Vorsitzende Gerd Betzold. Den Volkswandertag gibt es seit 1991.

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